Wer sich zum ersten Mal mit Werbepost beschäftigt, stolpert über viele Fachbegriffe. Hier findest du die wichtigsten, alphabetisch sortiert.
A bis D
- Berechtigtes Interesse
- Rechtsgrundlage nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, auf die sich Direktwerbung häufig stützen kann. Erfordert eine Abwägung mit den Interessen der angeschriebenen Person.
- Break-even
- Der Punkt, an dem eine Kampagne ihre Kosten wieder eingespielt hat. Berechnung: Kampagnenbudget geteilt durch den Deckungsbeitrag je Neukunde, aufgerundet.
- Deckungsbeitrag
- Der Betrag, der nach Abzug der direkten Kosten von einem Umsatz übrig bleibt. Für die Bewertung einer Kampagne aussagekräftiger als der Umsatz.
- Dialogpost
- Bezeichnung der Deutschen Post für ihr Versandprodukt für Werbesendungen.
- Direktwerbung
- Werbung, die sich direkt an eine bestimmte Person oder ein bestimmtes Unternehmen richtet, etwa per Brief, Telefon oder E-Mail.
E bis P
- Gesprächsanlass
- Der konkrete Grund, warum sich die angeschriebene Person melden sollte, etwa ein kurzer Check oder eine Einschätzung. Das Herzstück eines guten Mailings.
- Informationspflicht
- Nach Art. 14 DSGVO musst du Personen informieren, deren Daten du nicht bei ihnen selbst erhoben hast, spätestens bei der ersten Kontaktaufnahme.
- Kampagnen-ROI
- (Deckungsbeitrag der gewonnenen Kunden minus Kampagnenkosten) geteilt durch Kampagnenkosten mal 100. Zeigt, was eine Kampagne im Verhältnis zu ihren Kosten gebracht hat.
- Konturstanzung
- Ein Mailing wird entlang einer Form ausgestanzt statt rechteckig geschnitten. Sorgt für einen besonderen Effekt, etwa bei ausgestanzten Karten-Elementen.
- Leadliste
- Liste mit Unternehmen und Ansprechpartnern, die du ansprechen willst. Kann aus eigenen Kontakten, einer Recherche oder einem Adressanbieter stammen.
- Lettershop
- Dienstleister, der Mailings konfektioniert: falzen, kuvertieren, adressieren, sortieren und an den Versanddienstleister übergeben.
- Personalisierter QR-Code
- Ein QR-Code, der für jeden Empfänger individuell ist. Macht sichtbar, wer auf ein Mailing reagiert, und ist deshalb datenschutzrechtlich relevant.
- Pop-up-Mailing
- Sonderformat, bei dem sich beim Aufklappen ein räumliches Element aufstellt. Aufwendiger, bleibt dafür oft lange auf dem Tisch.
R bis Z
- ROAS
- Return on Ad Spend: Umsatz im Verhältnis zu den Werbekosten. Kein Gewinn, denn Produktions- und sonstige Kosten sind nicht abgezogen.
- Robinsonliste
- Verzeichnis von Menschen, die keine Werbung wünschen. Richtet sich vor allem an Privatpersonen.
- Selfmailer
- Gefaltetes Mailing, das ohne Umschlag verschickt wird. Bietet mehr Fläche als eine Postkarte, etwa für eine Checkliste.
- Sperrliste
- Interne Liste der Personen und Unternehmen, die der Werbung widersprochen haben. Wird vor jedem Versand abgeglichen.
- Widerspruchsrecht
- Nach Art. 21 Abs. 2 und 3 DSGVO kann jede Person der Nutzung ihrer Daten für Direktwerbung jederzeit widersprechen.
- Zustellprognose
- Voraussichtlicher Zustellzeitraum einer Sendung, wenn die gewählte Versandart keinen einzelnen Zustellnachweis liefert.
Tiefer ins Thema gehen die Ratgeber zum B2B-Mailing, zur Rechtslage und zum ROI einer Postkampagne.


